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Erklärung zu Sklaverei und Menschenhandel

Erklärung der Fa. Hadley Industries Holdings Limited zu Sklaverei und Menschenhandel, für das Geschäftsjahr zum 31. März 2017

Diese Erklärung erfolgt nach § 54 des Modern Slavery Act 2015 und ist die Erklärung der Fa. Hadley Industries Holdings Limited zu Sklaverei und Menschenhandel, für das Geschäftsjahr zum 31. März 2017. Sie legt die Maßnahmen dar, die von der Fa. Hadley Industries Holdings Limited während des vorhergehenden Geschäftsjahres ergriffen wurden, um gegen das Risiko von Sklaverei und Menschenhandel in ihren eigenen Operationen und Lieferketten vorzugehen. Im Sinne dieser Erklärung werden Joint-ventures als Bestandteil unserer Lieferketten behandelt.

Unser Geschäft

Hadley Industries Holdings Limited ist Großbritanniens größter unabhängiger Hersteller von kaltgewalzten Metallprofilen. Wir sind das Stammunternehmen der Hadley Group mit Hauptsitz im Vereinigten Königreich. Die Gruppe ist weltweit tätig und beschäftigt über 500 Mitarbeiter in fünf Ländern und erwirtschaftet einen globalen Jahresumsatz von £130 Mio.

Unsere Lieferketten sind umfangreich, mit über 600 Lieferanten in sechs Ländern.

Unsere Verpflichtung

Die Fa. Hadley Industries Holdings Limited verpflichtet sich, sicherzustellen, dass es weder in ihren Lieferketten noch in irgendeinem Teil ihres Geschäfts zu moderner Sklaverei oder Menschenhandel kommt. Wir überprüfen sämtliche Mitarbeiter/innen vor Anstellungsbeginn auf ihre „Arbeitsberechtigung“. Ggf. wird dabei nachgeprüft, dass der/die Mitarbeiter/in ein gültiges Arbeitsvisum besitzt und das gesetzliche Arbeitsalter erreicht hat. Unser Whistleblowing-Verfahren richtet sich primär an Mitarbeiter/innen, steht aber auch anderen in unseren Lieferketten tätigen Personen offen, um sie dazu anzuhalten, vermutete Missstände zu melden. Im Rahmen unserer Initiative zum Erkennen und Entschärfen von Risiken wurden verschiedene bestehende Grundsätze und Praktiken geprüft und entweder bereits entsprechend aktualisiert oder wird dies demnächst geschehen. Wir beabsichtigen, Antisklaverei-Grundsätze zu implementieren; dadurch wird unser Bekenntnis widergespiegelt, in all unseren Geschäftsbeziehungen ethisch einwandfrei und mit Integrität zu aufzutreten und wirksame Systeme und Kontrollen zu implementieren und durchzusetzen, um sicherzustellen, dass Sklaverei oder Menschenhandel nirgendwo in unseren Lieferketten stattfindet. Wir beabsichtigen auch, einen Verhaltenskodex für Mitarbeiter zu implementieren, den alle neuen Mitarbeiter/innen beim Eintritt in das Unternehmen unterschreiben müssen. Der Verhaltenskodex enthält eine Reihe von Vorschriften zur Gewährleistung dessen, dass Mitarbeiter/innen bei der täglichen Arbeit stets höchste ethische Maßstäbe erfüllen. Schulung wird denjenigen Mitarbeiter(inne)n zuteil, die aufgrund ihrer Stellungen am ehesten in der Lage sind, die potenziellen Risiken moderner Sklaverei zu erkennen und dagegen vorzugehen, unter anderem im Personal- und Beschaffungswesen. Diese Schulung soll ein hohes Maß an Sachkenntnis über die Risiken der modernen Sklaverei und des Menschenhandels in unseren Lieferketten und dem Unternehmen gewährleisten. Außerdem beabsichtigen wir, dass die Einarbeitung neuer Mitarbeiter/innen auch eine Kenntnis der Risiken der Sklaverei und des Menschenhandels im Unternehmen und seinen Lieferketten beinhaltet. Wir informieren unsere Tier-1-Lieferanten über die erwarteten Standards bei der Bekämpfung des Risikos der Sklaverei und des Menschenhandels in ihrer Lieferkette. Wir machen die Einhaltung des Modern Slavery Act 2015 zum Bestandteil unserer Verhandlungen und Verträge mit solchen Lieferanten. Darüber hinaus beabsichtigen wir die Implementierung eines Prüfungsverfahrens, dem unsere Tier-1-Lieferanten unterzogen werden, um sicherzustellen, dass der Modern Slavery Act 2015 eingehalten wird und sämtliche Formen der modernen Sklaverei erkannt werden. Falls dieses Prüfungsverfahren irgendwelche Probleme identifiziert, werden entsprechende Maßnahmen ergriffen. Im Rahmen unserer laufenden Verpflichtung liegt das Augenmerk verstärkt auf der Anforderung, dass sich unsere anderen Lieferanten zur Ausrottung der Sklaverei und des Menschenhandels in ihren eigenen Unternehmen und Lieferketten verpflichten. Verträge mit derartigen Lieferanten werden standardmäßig eine Klausel enthalten, die die Einhaltung des Modern Slavery Act 2015 voraussetzt. Lieferanten, die gegen diese Verpflichtung verstoßen, drohen entsprechende Maßnahmen, zu denen die Kündigung von Verträgen zählt. Diese Erklärung wurde vom Vorstand der Fa. Hadley Industries Holdings Limited genehmigt.

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